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Gestalten eines Terrariums für Tribolonotus gracilis (Buschkrokodil) |
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Diese Seite wurde überarbeitet und wird nicht mehr gewartet. Die aktuelle Version finden Sie hier: http://www.scales.at/terraristikhaltung-allgemein/terrarieneinrichtung-fur-tribolonotus-gracilis/ Da unsere Buschkrokodile schon ihren derzeitigen Terrarien entwachsen sind, haben wir uns entschlossen neue Terrarien zu bauen. Das hier vorgestellte Terrarium wird für ein einzelnes Tier verwendet und hat die Maße 60x30x30 cm. Da Tribolonotus gracilis es gerne feucht mögen, haben wir ein Regenwaldterrarium geplant, für das wir auch eine Xaximplatte und einen Wasserfall vorgesehen haben. Da die fertigen Wasserfälle viel zu klobig und zerklüftet sind und uns nicht gefallen, beschlossen wir selbst einen zu bauen. Da dieses Terrarium sozusagen ein Testprojekt für das größere Becken von 80x40x50 cm werden sollte, schreckten wir nicht vor Experimenten zurück. Im Terraristikhandel erstanden wir eine kleine Pumpe, wie sie auch in oben genannten Wasserfällen zum Einsatz kommt. Diese wurde mit einem Schlauch aus dem Baumarkt versehen und in eine Korkröhre (ohne Löcher) als Bachlauf geleitet. Diese Pumpe hat die Möglichkeit einen dickeren und einen dünneren Schlauch anzuschließen, wobei beim dünnen Schlauch eine höhere Förderhöhe erreicht werden kann. Zusätzlich kann er auch leichter und unauffälliger verlegt werden, weshalb wir uns für diese Variante entschieden haben.
Der Werdegang des Terrariums: Das leere Terrarium vor Beginn der Arbeiten:
Die Technik wird am Lüftungsbleck montiert:
Für die Pumpe wird das Lochblech an der Seite mit einem Cuttermesser abgelöst, damit der Stecker durchgeführt werden kann. Danach wird das Lochblech wieder mit Aquariensilikon angeklebt.
Anschließend wird eine Xaximplatte mit PU-Schaum eingeklebt und darauf ebenfalls mit PU-Schaum befestigt. Mit einer Blumenspritze wurden zuvor alle zu beklebenden Flächen angefeuchtet.
Nach Aushärten des PU-Schaums wurde durch die Röhe der Schlauch für die Pumpe gefädelt und eine Drainage-Schicht aus Tonkugeln eingebracht. Eine graue Kunststoffwanne aus dem Baumarkt dient als Wasserbecken und wird nicht fix montiert um sie bei z.B. Komplettwasserwechseln herausnehmen zu können.
Anschließend wurde Terrarienerde auf die Tonkugeln gegeben, Pflanzen (ohne Topf) in dieselbe eingebettet, Verstecke (Korkrinde, halbe Kokosnuss) und Klettermöglichkeiten ergänzt. Zusätzlich wurde jedes sichtbare Stück PU-Schaum mit Terrarienmoos verkleidet.
Rechts erkennt man die kleine Pumpe, deren Stromzufuhr noch mit einem Stück Korkrinde verkleidet wurde. In die Wasserschale haben wir noch Aquarienkies eingebracht, sowie eine Steinplatte, die sowohl als Versteck im Wasser wie auch als Ein-/Ausstiegshilfe dient.
Der Wasserfall in Aktion, das Moos saugt zusätzlich Wasser aus dem Lauf. Rechts oben erkennt man den Schlauch der Pumpe. Damit kein Substrat ins Wasser kommen kann haben wir vor dem Wasserbecken Weißtorfplatten verlegt. Mit der Zeit müssten diese vermoosen.
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